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Es gibt viele Möglichkeiten, zusätzlich zu den genannten Möglichkeiten Energie einzusparen. Neben Funksteckdosen und Bewegungsmeldern für die Beleuchtung sind das zum Beispiel sparsame Geräte, die ohne Akku auskommen. Egal um welches Gerät es sich dabei handelt, wenn es nicht mit einem Akku betrieben wird, ist der Energieverbrauch deutlich weniger. Daher lohnt sich auch ein Blick auf das Energie-Label, denn hier wird die Effizienz angegeben.

Stand-by

Alle Geräte, die im Stand-by betrieben werden, verbrauchen unnötig viel Strom. Deshalb ist es deutlich besser, den Stecker zu ziehen oder das Gerät vollständig auszuschalten, wenn es nicht benötigt wird. Auch der Rechner sollte komplett ausgeschaltet werden, selbst wenn er nicht genutzt wird, aber an ist, verbraucht er immer noch ein hohes Maß an Energie.

Kühlschrank an der richtigen Stelle positionieren

Muss ein neuer Kühlschrank angeschafft werden, ist auch hier der Blick auf das Energie-Label empfehlenswert. Der Käufer sollte sich für das Gerät mit dem niedrigsten Energieverbrauch entscheiden. Zudem tragen auch Größe und Gefrierfach zu einem höheren Energieverbrauch bei, sodass der Kühlschrank an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden sollte. An einer kühleren Stelle positioniert, wird Energie eingespart. Jeweils um ein Grad niedriger eingestellt, steigt der Stromverbrauch um etwa vier Prozent. Wer für einen längeren Zeitraum abwesend ist, taut ihn am besten ab und schaltet ihn danach aus.

Gas zum Kochen verwenden

Gasherde weisen einen niedrigeren Stromverbrauch als Elektroherde auf. Durch Gas wird direkte Wärme erzeugt, bei Strom ist dieser Aufwand wesentlich höher. Wer mit Gas kocht, reduziert außerdem den CO2 Verbrauch um 50 Prozent.

Heizungen entlüften

Ehe der Sommer vorbei ist und die nächste Heizperiode beginnt, sollte die Heizung entlüftet werden, da ansonsten der Energieverbrauch steigt. Außerdem sollte die Temperatur in allen Räumlichkeiten nach Bedarf eingestellt werden.  Eine Dämmung des Hauses und des Daches setzen wir einfach mal vorraus. Je niedriger die Heizkörper eingestellt sind, desto mehr Energie lässt sich einsparen. Im Schlafzimmer darf es gerne kühler sein als im Wohnzimmer oder Kinderzimmer. Zudem trägt auch das richtige Lüften zum Sparen bei. Hier gilt, dass Fenster dazu nicht gekippt werden. Die bessere Alternative ist Stoßlüften.

Licht ausschalten

Solange kein Licht benötigt wird, sollten alle Lampen ausgeschaltet werden, denn es lohnt sich nicht und hilft auch dabei, Energiekosten zu sparen. Aber auch die richtigen Leuchtmittel helfen dabei. Energiesparlampen sind um 70 Prozent günstiger als der Einsatz von Glühbirnen. Darüber hinaus lassen sich bei der Fertigung 80 Prozent CO2 einsparen. Alternativ zu Energiesparlampen können auch LED-Lampen verwendet werden. Sie sind etwas teurer als die anderen genannten Leuchtmittel, können aber energiesparend eingesetzt werden.

Es muss nicht immer der Herd sein

Der Herd muss nicht immer für alle Gerichte eingeschaltet werden. Es ist auch möglich, kleinere Geräte zu verwenden, um Speisen zuzubereiten. Dazu zählen zum Beispiel Toaster, Eier- und Wasserkocher. Im Wasserkocher sollte immer nur so viel Wasser enthalten sein, wie benötigt wird. Andernfalls würde der Energieverbrauch steigen. Der Einsatz von Espressomaschinen ist nicht empfehlenswert, da hierfür Aluminium-Pads eingesetzt werden, deren Produktion nicht nur viel Energie verbraucht, sondern auch die Umwelt belastet.

Waschmaschinen

Um Bekleidung zu waschen, ist meist keine Vorwäsche nötig. Der Einsatz des Sparprogramms senkt den Energieverbrauch, ebenso das Senken der Wassertemperatur, und zwar um zwei Drittel. Selbstverständlich sollte erst gewaschen werden, wenn die Maschine komplett gefüllt ist. Wird noch ein nachhaltiges Waschmittel verwendet, ist die Kombination aus Energiesparen und Umweltfreundlichkeit perfekt.

Wasserverbrauch niedrig halten

Wer einen Sparduschkopf verwendet, spart bis zu 50 Prozent Wasser ein und schont diese Ressource zusätzlich. Parallel dazu werden auch der Stromverbrauch und damit die Kosten deutlich gesenkt. Sparspülkästen helfen auch den Wasserverbrauch zu reduzieren. Je Spülung fließen so drei Liter Wasser weniger. Mit der Spartaste können nochmal drei Liter Wasser eingespart werden. Das Waschen der Hände mit kaltem Wasser und das Abdrehen des Hahns bei Nichtgebrauch tragen auch zum Energiesparen bei.

Auf Ökostrom umsteigen

Es macht keine Mühe den Stromanbieter zu wechseln und sich für Ökostrom zu entscheiden. Auf diese Weise lässt sich ein hohes Maß an CO2 jährlich einsparen. Das eigentliche Wechseln ist sehr einfach, außerdem werden keine Gebühren dafür erhoben. Möglich ist mittlerweile auch, dass die Ökostromtarife günstiger sind als die der herkömmlichen Stromanbieter. Ein Vergleich lohnt sich deshalb.

Weitere Helfer nutzen

Um effizient Strom zu sparen, ist es notwendig zu wissen, wie viel Energie eigentlich von den verschiedenen Geräten verbraucht wird. Dazu können Apps und andere Tools eingesetzt werden. Sie zeigen den Stromverbrauch an oder helfen dabei, diesen zu steuern.

So gibt es Geräte, die den Energie- und Wasserverbrauch der Dusche anzeigen. Diese lassen sich dann einfach feststellen und bei Bedarf reduzieren, um Kosten zu sparen. Zur Verfügung steht auch Software, die alle Verbrauchsdaten anzeigen und ebenfalls dabei helfen, Energie zu sparen und die Umwelt zu schonen.

Wer neue Geräte kaufen möchte, sollte darauf achten, dass er sich für stromsparende Varianten entscheidet. Alle Informationen darüber sind auf dem Energie-Label vermerkt, sodass hier ein direkter Vergleich möglich ist. Auch beim Heizungsbetrieb lässt sich Energie einsparen. Dazu gibt es geeignete Thermostate, die in das Smarthome integriert werden können.

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